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Grundierkonzentrate online kaufen

  • Grundierkonzentrate

    MEGA 203 Grundierkonzentrat farblos 10l

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    MEGA 203 Grundierkonzentrat ist eine wasserbasierte Spezialgrundierung für Dispersionsfarbenanstriche im Innen- und Außenbereich. Sie dient zur Egalisierung der Saugfähigkeit fester mineralischer Untergründe sowie älterer Dispersionsfarbenanstriche mit starker oder ungleichmäßige...

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    Quadra Grundierkonzentrat

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    Hochkonzentriertes, geruchsarmes und lösemittelfreies Grundierkonzentrat für den Innen- und Außenbereich. Ideal zum Ausgleich der Saugfähigkeit stark oder unterschiedlich saugender mineralischer Untergründe. Unpigmentiert und je nach Anwendungsbereich bis zu 1:5 mit Wasser verdün...

    Verfügbare Varianten

1 bis 2 von 2 Produkten

Du stehst vor 80 Quadratmetern Wand und Decke und schaust auf drei Eimer Tiefgrund. Das geht auch anders. Ein Grundierkonzentrat kommt in einem Gebinde, aus dem du ein Vielfaches an fertiger Grundierung ansetzt. Du mischst es mit Wasser und stellst es auf deinen Untergrund ein.

Damit sparst du Gebinde, Lagerplatz und Transportweg. Der Haken: Mit dem Verdünnen kannst du auch Fehler machen. Diese Seite zeigt dir, für welche Untergründe ein Konzentrat passt und wie du das Mischverhältnis wählst. Danach weißt du, welches Gebinde du brauchst und wie viel davon.

Was ein Grundierkonzentrat leistet

Ein Grundierkonzentrat ist eine wasserbasierte Grundierung, der das Verdünnungswasser noch fehlt. Das ergänzt du selbst. Die Wirkung entspricht der eines gebrauchsfertigen Tiefgrunds:

  • Saugfähigkeit angleichen. Der Untergrund saugt danach überall gleich stark. Die Farbe trocknet gleichmäßig und bildet keine Flecken.
  • Untergrund verfestigen. Sandende oder leicht kreidende Flächen werden stabiler.
  • Material sparen. Die Folgebeschichtung zieht nicht mehr unkontrolliert in die Wand.

Die Konzentrate in diesem Sortiment sind unpigmentiert, also farblos, und lösemittelfrei. Sie sind für den Innen- und den Außenbereich vorgesehen. Gedacht sind sie für feste, mineralische Untergründe und für ältere Dispersionsanstriche mit ungleichmäßiger oder starker Saugfähigkeit. Überstreichen kannst du sie mit Dispersionsfarben und Kunstharzputzen.

Was ein Konzentrat nicht kann: lose Altanstriche festkleben, Feuchtigkeit abdichten oder Schimmel beseitigen. Es ist auch keine Haftbrücke für glatte, dichte Flächen.

Wann ein Konzentrat die richtige Wahl ist

Ein Konzentrat lohnt sich vor allem in diesen Situationen:

  • Du grundierst große Flächen, etwa ein ganzes Haus, eine Fassade oder mehrere Räume.
  • Du arbeitest in mehreren Abschnitten und brauchst über Tage hinweg Nachschub.
  • Du hast unterschiedliche Untergründe und willst die Mischung anpassen.
  • Du lagerst Material und möchtest nicht mehrere große Eimer im Keller stapeln.

Für einen einzelnen Raum mit normal saugender Wand kann ein gebrauchsfertiger Tiefgrund bequemer sein. Du sparst dir das Abmessen und kannst nichts falsch mischen. Ab etwa zwei bis drei Räumen oder einer Fassade rechnet sich das Konzentrat in der Regel, weil du weniger Gebinde bestellst und trägst.

Prüfe zuerst deinen Untergrund

Bevor du irgendein Produkt auswählst, brauchst du Klarheit über die Fläche. Zwei Tests reichen:

  1. Wassertest. Gib ein paar Tropfen Wasser auf die Wand. Ziehen sie sofort ein und hinterlassen einen dunklen Fleck, saugt der Untergrund stark. Dann ist ein Grundierkonzentrat richtig. Perlt das Wasser ab, ziehen Grundierungen nicht ein und du brauchst einen Haftgrund.
  2. Wischtest. Fahre mit der trockenen Hand über die Fläche. Bleibt feiner Staub an der Hand, sandet oder kreidet der Untergrund. Dann soll die Grundierung stärker verfestigen, und du verdünnst weniger.

Mach beide Tests an mehreren Stellen. Spachtelstellen, Fugen und Ausbesserungen saugen oft anders als der Rest der Wand.

Zwei Voraussetzungen gelten immer. Der Untergrund muss sauber, trocken und tragfähig sein. Frischer Putz muss ausreichend durchgehärtet sein, sonst schließt du Restfeuchte ein. Wie lange das dauert, hängt von Putzart und Schichtdicke ab. Lose Altanstriche müssen vorher komplett ab, denn eine Grundierung hält nichts fest, was sich selbst ablöst.

Das Mischverhältnis verstehen

Das ist der wichtigste Punkt beim Kauf eines Konzentrats. Ein Verhältnis von 1:4 bedeutet: ein Teil Konzentrat auf vier Teile Wasser. Das sind insgesamt fünf Teile fertige Grundierung.

VerhältnisAus 1 Liter Konzentrat wirdAus einem 10-Liter-Gebinde wird
1:34 Liter40 Liter
1:45 Liter50 Liter
1:56 Liter60 Liter

Wichtig ist dabei, wie die Angabe auf dem Gebinde gemeint ist. Steht dort "bis 1:4" oder "bis 1:5", ist das die Obergrenze der Verdünnung. Es ist kein Zielwert. Wer mehr Wasser zugibt, als der Hersteller erlaubt, bekommt eine Grundierung, die nicht mehr verfestigt und die Saugfähigkeit nicht mehr zuverlässig angleicht.

Diese Faustregel hilft bei der Einstellung:

  • Normal saugender Untergrund wie intakter Putz oder ein älterer Anstrich: Du kannst nahe am erlaubten Höchstverhältnis arbeiten.
  • Stark saugender oder sandender Untergrund: Verdünne weniger, damit mehr Bindemittel in die Fläche kommt. Das Datenblatt nennt oft Spannen je nach Untergrund.
  • Sehr dichter Untergrund: Hier trocknet die Grundierung oft glänzend auf. Das zeigt, dass sie nicht einzieht und einen Film bildet. Verdünne im erlaubten Rahmen stärker. Hilft das nicht, wechsle auf einen Haftgrund.

Miss immer in Raumteilen und mit einem Messbecher oder Eimer mit Skala ab. Nach Gefühl zu mischen geht oft schief, und die Fläche wird am Ende uneinheitlich.

Welche Eigenschaften beim Kauf zählen

Wenn du Konzentrate vergleichst, entscheiden diese Punkte darüber, ob ein Produkt zu deinem Vorhaben passt.

Verdünnungsverhältnis und Ergiebigkeit

Ein Konzentrat mit höherem Verdünnungsverhältnis ergibt mehr Grundierung pro Liter. Vergleiche deshalb nie nur den Inhalt des Gebindes, sondern was am Ende an der Wand ankommt: Wie viele Liter fertige Grundierung ergibt das Gebinde, und wie viele Quadratmeter schaffst du damit? Ein Gebinde, das auf den ersten Blick teurer wirkt, kann pro Quadratmeter günstiger sein. Das Sortiment hier liegt bei Verhältnissen bis 1:4 und bis 1:5.

Innen, außen oder beides

Prüfe die Freigabe für deinen Einsatzbereich. Die Konzentrate hier sind für innen und außen gedacht. Wenn du eine Fassade grundierst, achte zusätzlich auf den Aufbau darauf. Bei einem Wärmedämmverbundsystem müssen Grundierung, Putz und Farbe zusammenpassen. Lies dafür im technischen Merkblatt nach, welche Folgebeschichtung freigegeben ist.

Lösemittelfrei und geruchsarm

Wasserbasierte, lösemittelfreie Konzentrate riechen deutlich weniger als lösemittelhaltige. Das ist in Wohnräumen, Kinderzimmern oder bei Allergien im Haushalt ein echter Vorteil. Zum Reinigen der Werkzeuge reicht Wasser.

Gebindegröße

Meist bekommst du Konzentrate in 5 oder 10 Litern. Rechne vor dem Kauf nach, wie viele Liter Konzentrat du brauchst (siehe unten) und wähle die Größe, die möglichst ohne großen Rest aufgeht. Ein offenes Gebinde hält nicht ewig, und verdünntes Material solltest du zeitnah verarbeiten.

Farblos oder pigmentiert

Konzentrate sind in der Regel farblos. Du siehst auf der Wand also nicht, wo du schon gestrichen hast. Streiche in einer Richtung und beleuchte die Fläche schräg, dann erkennst du Lücken am Glanz. Brauchst du zusätzlich Deckkraft, etwa auf fleckigem Untergrund, ist eine pigmentierte Grundierfarbe die richtige Kategorie.

Wann du ein anderes Produkt brauchst

Ein Konzentrat ist kein Allrounder. In diesen Fällen bist du bei anderen Grundierungen besser aufgehoben:

SituationBesser geeignet
Glatte, dichte Flächen wie Fliesen, Lack oder glatter BetonHaftgrund
Mineralischer Untergrund vor SilikatfarbeSilikat-Grundierung
Fleckiger oder verfärbter Untergrund, der abgedeckt werden sollGrundierfarbe
Wand vor dem Tapezieren, besonders bei dünnen TapetenTapetengrund
Estrich vor Spachtelmasse oder BodenbelagBoden-Grundierung

Bei Fußböden gilt besonders: Estrich braucht eine auf den späteren Aufbau abgestimmte Grundierung. Entscheidend ist, was danach kommt, etwa Spachtelmasse, Kleber oder ein schwimmend verlegter Belag.

So viel Konzentrat brauchst du

Der Verbrauch hängt von Saugfähigkeit und Oberfläche ab. Raue Untergründe schlucken mehr als glatte. Die Herstellerangaben reichen je nach Produkt und Untergrund von etwa 30 bis 150 Millilitern Konzentrat pro Quadratmeter. Welche Zahl für dein Produkt gilt, steht im Datenblatt. Achte darauf, ob sich die Angabe auf das Konzentrat oder auf die fertige Mischung bezieht.

So rechnest du:

  1. Fläche bestimmen: Raumumfang mal Raumhöhe, Fenster und Türen abziehen, Decke dazuzählen.
  2. Fläche mit dem Verbrauch pro Quadratmeter multiplizieren. Das ergibt die Menge Konzentrat.
  3. Rund zehn Prozent Reserve addieren.
  4. Prüfen, ob der Ansatz für einen Arbeitstag reicht (siehe unten).

Ein Beispiel mit angenommenen Werten: 60 Quadratmeter Fläche, im Datenblatt stehen 50 Milliliter Konzentrat pro Quadratmeter. Das sind 3 Liter, mit Reserve etwa 3,3 Liter. Ein 5-Liter-Gebinde genügt und lässt Material für Nachbesserungen übrig. Bei einem Verhältnis von 1:4 setzt du daraus rund 16 Liter fertige Grundierung an.

Bei stark saugenden Flächen wie Porenbeton oder Kalksandstein plane mehr ein oder rechne mit einem zweiten Anstrich. Mach am besten einen Probeauftrag auf einem Quadratmeter. Damit stellst du Verdünnung und Verbrauch ein, bevor du das ganze Gebinde ansetzt.

So setzt du das Konzentrat an und trägst es auf

Der Ablauf ist einfach, wenn du ihn in der richtigen Reihenfolge machst.

  1. Untergrund vorbereiten. Entferne Staub, lose Teile und Fett. Rußige oder fettige Flächen wäschst du vorher ab.
  2. Abkleben. Schütze Fenster, Steckdosen und Boden. Getrocknete Grundierung lässt sich schlecht entfernen.
  3. Ansetzen. Gib das Wasser zuerst in einen sauberen Eimer, dann das Konzentrat im richtigen Verhältnis. Rühre gründlich um, bis die Mischung gleichmäßig ist. Setze nur so viel an, wie du am selben Tag verarbeitest.
  4. Auftragen. Streiche mit Pinsel oder Rolle, bei Flächen gleichmäßig und satt. Streichen bringt meist die bessere Wirkung als Rollen, weil die Grundierung tiefer in den Untergrund eindringt und Staubreste bindet. Auf großen Flächen kann auch gespritzt werden.
  5. Pfützen vermeiden. Verteile Läufer und Nester, solange es nass ist. Sie trocknen sonst glänzend auf.
  6. Trocknen lassen. Bei etwa 20 Grad und normaler Luftfeuchte ist die Fläche oft nach rund vier Stunden überstreichbar. Bei Kälte oder hoher Luftfeuchte dauert es länger. Verarbeite nicht unter 5 Grad Luft- und Untergrundtemperatur.

Bei stark saugenden Untergründen kannst du zweimal grundieren. Arbeite dann nass in nass oder warte die Trocknung ab, wie es das Datenblatt vorsieht. Mische das Konzentrat nicht mit anderen Materialien, das mindert die Wirkung. Reinige Werkzeuge direkt nach Gebrauch mit Wasser.

Typische Fehler beim Arbeiten mit Konzentrat

  • Zu stark verdünnt: Wer das Maximum überschreitet, verfestigt nichts mehr. Die Wand saugt danach weiter, nur ungleichmäßig.
  • Nach Gefühl gemischt: Ohne Messbecher entstehen von Eimer zu Eimer unterschiedliche Stärken, und das sieht man später im Anstrich.
  • Zu viel Ansatz auf Vorrat: Verdünntes Material sollte kurzfristig verarbeitet werden. Setze nicht für eine ganze Woche an.
  • Falscher Untergrund: Auf glatten, nicht saugenden Flächen zieht nichts ein. Dort brauchst du einen Haftgrund.
  • Zu früh überstrichen: Ist die Grundierung noch feucht, haftet die Farbe schlecht.
  • Feuchte Wand grundiert: Eine Grundierung dichtet nicht ab. Beseitige zuerst die Ursache der Feuchtigkeit.
  • Frost vergessen: Das Konzentrat gehört frostfrei und fest verschlossen gelagert.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet 1:4 oder 1:5 bei einem Grundierkonzentrat?

Die erste Zahl steht für das Konzentrat, die zweite für Wasser. Bei 1:4 mischst du einen Teil Konzentrat mit vier Teilen Wasser. Die Angabe auf dem Gebinde ist die Obergrenze. Weniger Wasser ist immer erlaubt, mehr nicht.

Ist Konzentrat günstiger als gebrauchsfertiger Tiefgrund?

Bei größeren Flächen meistens ja, weil du aus einem Gebinde ein Vielfaches an fertiger Grundierung ansetzt. Vergleiche aber die Kosten pro Liter Ansatz und pro Quadratmeter, nicht den Preis des Gebindes. Bei einem einzelnen Raum fällt der Unterschied klein aus.

Kann ich das Konzentrat innen und außen verwenden?

Die Konzentrate in diesem Sortiment sind für beide Bereiche vorgesehen. Prüfe trotzdem im Datenblatt, ob dein Untergrund und die Folgebeschichtung freigegeben sind, besonders an der Fassade.

Kann ich verdünntes Konzentrat aufbewahren?

Nur kurz. Verdünntes Material sollte zeitnah verarbeitet werden. Setze deshalb pro Arbeitstag nur die Menge an, die du wirklich brauchst. Das unverdünnte Konzentrat lagerst du fest verschlossen, kühl und frostfrei.

Kann ich auf der Grundierung direkt tapezieren?

Ja, wenn sie vollständig durchgetrocknet ist. Bei dünnen oder hellen Tapeten, durch die der Untergrund scheinen könnte, ist ein weißer Tapetengrund meist die bessere Wahl.

Wie erkenne ich, ob ich genug aufgetragen habe?

Die Fläche sollte nach dem Auftrag kurz nass glänzen und nicht sofort wieder matt wirken. Bei sehr stark saugenden Untergründen kannst du einen zweiten Anstrich nachlegen. Trocknet die Grundierung dagegen glänzend auf, war sie zu dick oder zu wenig verdünnt, oder der Untergrund saugt nicht genug.