Lacke & Lasuren online kaufen
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ProfitecLacke & Lasuren
Profitec P327 Multilack WB seidenmatt weiß 2,5l
Seidenmatter Allroundlack mit Direkthaftung auf vielen Untergründen: Tragfähige Altanstriche, Hart-PVC, Aluminium, Zink, Holzuntergründe, uvm. Merkmale Bezeichnung P327 Multilack WB Materialnummer des Herstellers 220045701000000 EAN 4006415805427 Farbton Weiß Glanzgrad Seidenmatt...
99,90 € für 2,5 l
Lacke und Lasuren schützen Holz und Metall vor Feuchtigkeit, Abrieb und UV-Strahlung und geben der Oberfläche gleichzeitig ihr Aussehen. In dieser Kategorie findest du Beschichtungen für Türen, Möbel, Heizkörper, Geländer und andere Bauteile aus Holz oder Metall, innen wie außen. Aktuell führen wir den Profitec P327 Multilack WB, einen seidenmatten Allroundlack auf Wasserbasis mit Direkthaftung auf vielen Untergründen, im 2,5-Liter-Gebinde ab 99,90 Euro. Diese Seite erklärt dir den Unterschied zwischen Lack und Lasur, was die verschiedenen Glanzgrade bedeuten und worauf du bei der Verarbeitung achten solltest.
Lack oder Lasur: was den Unterschied macht
Ein Lack bildet auf der Oberfläche einen geschlossenen, meist pigmentierten Film. Die Maserung des Holzes verschwindet darunter, dafür schützt der Film zuverlässig gegen Feuchtigkeit und mechanische Belastung. Lacke eignen sich deshalb gut für Bauteile, die häufig angefasst oder gereinigt werden, etwa Türzargen, Fensterbänke oder Heizkörper.
Eine Lasur funktioniert anders. Sie zieht teilweise in die Oberfläche ein, bleibt transparent oder nur leicht pigmentiert und lässt die Holzmaserung sichtbar. Weil weniger Material auf der Oberfläche liegt, ist der Schutz gegen UV-Strahlung und Nässe meist geringer als bei einem Lack, dafür lässt sich eine Lasur später leichter ausbessern, ohne dass alte Schichten erst abgeschliffen werden müssen.
Willst du die Holzoptik erhalten, brauchst du eine Lasur. Geht es vor allem um Schutz und eine geschlossene, gleichmäßige Fläche, ist ein Lack die passendere Wahl.
Glanzgrade im Überblick
Der Glanzgrad beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch, wie gut sich eine Fläche später reinigen lässt. Grundsätzlich gilt: je höher der Glanz, desto dichter die Oberfläche und desto leichter lassen sich Flecken abwischen.
| Glanzgrad | Optik | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Matt | Kaum Reflexion, deckt kleine Unebenheiten gut ab | Flächen mit wenig Berührung |
| Seidenmatt | Leichter Schimmer, guter Kompromiss aus Optik und Pflege | Türen, Zargen, Möbel |
| Seidenglänzend | Deutlich sichtbarer Glanz, robuste Oberfläche | Heizkörper, Fensterrahmen |
| Glänzend | Starke Reflexion, zeigt Unebenheiten am deutlichsten | Kleinteile, dekorative Elemente |
Der Profitec P327 Multilack WB ist seidenmatt eingestellt, ein Mittelweg, der auf den meisten Bauteilen im Wohnbereich weder zu stumpf noch zu auffällig wirkt.
Wasserbasis oder lösemittelbasiert
Klassische Lacke sind lösemittelbasiert und riechen dementsprechend stark, oft über mehrere Tage. Ein wasserbasierter Lack, häufig mit dem Kürzel WB gekennzeichnet, ersetzt einen Großteil dieser Lösemittel durch Wasser. Der Geruch fällt spürbar schwächer aus, die Trocknung geht in der Regel schneller und Pinsel oder Rollen lassen sich direkt mit Wasser statt mit Verdünner reinigen.
Beim Verarbeiten unterscheidet sich ein wasserbasierter Lack aber etwas von einem lösemittelbasierten: Er trocknet schneller an, was bei größeren Flächen zügiges Arbeiten ohne lange Pausen erfordert, sonst zeigen sich sichtbare Ansätze dort, wo die Kante schon angetrocknet war.
Direkthaftung: worauf ein Multilack wie der P327 hält
Ein Allroundlack mit Direkthaftung ist darauf ausgelegt, ohne separate Grundierung auf mehreren Materialien zu haften. Der Profitec P327 hält laut Hersteller direkt auf tragfähigen Altanstrichen, Hart-PVC, Aluminium, Zink und Holzuntergründen und ist für den Einsatz innen und außen freigegeben.
Praktisch heißt das: Ein Bauteil mit gemischten Materialien, etwa eine Tür mit Metallbeschlägen oder ein Geländer aus Holz und verzinktem Stahl, lässt sich mit einem einzigen Produkt in einem Arbeitsgang beschichten, statt für jedes Material einen eigenen Lack zu kaufen. Direkthaftung ersetzt aber keine gründliche Untergrundvorbereitung. Sie erspart dir in vielen Fällen nur den zusätzlichen Grundieranstrich.
Untergrund vorbereiten
Wie lange ein Lack hält, entscheidet sich vor allem an der Vorbereitung, nicht am Produkt selbst.
- Alte, glänzende Anstriche vorher anschleifen, damit der neue Lack mechanisch besser greift. Auf einer glatten, glänzenden Fläche hält selbst ein guter Lack schlechter.
- Fett, Staub und Wachsreste vollständig entfernen, etwa mit einem geeigneten Reiniger. Rückstände verhindern eine gleichmäßige Haftung und zeigen sich später als matte Stellen oder Abplatzungen.
- Metallische Untergründe wie Zink oder Aluminium vor dem Streichen leicht anschleifen und entfetten, glatte Metalloberflächen bieten sonst wenig Angriffsfläche für den Lack.
- Kreidende oder stark saugende Altanstriche vorher abbürsten oder abwaschen, lose Farbreste verhindern sonst, dass die neue Schicht dauerhaft hält.
- Bei unsicherem Untergrund lohnt sich vorher eine kleine Probefläche an unauffälliger Stelle, statt das ganze Bauteil zu beschichten und die Haftung erst danach zu prüfen.
Verarbeitung
Trage den Lack mit einem geeigneten Pinsel oder einer feinporigen Schaumstoffrolle in dünnen, gleichmäßigen Schichten auf. Bei den meisten Untergründen reichen zwei Anstriche für eine deckende, gleichmäßige Fläche, bei stark saugenden oder dunklen Altanstrichen kann ein dritter sinnvoll sein. Halte dich zwischen den Schichten an die Trocknungszeit auf dem Gebinde, ein zu früher zweiter Anstrich vermischt sich sonst mit der noch weichen ersten Schicht und hinterlässt sichtbare Schlieren.
Arbeite bei Außenbauteilen wenn möglich an einem trockenen, nicht zu heißen Tag. Direkte Sonneneinstrahlung lässt den Lack zu schnell antrocknen, wodurch Pinselspuren sichtbar bleiben, statt glatt zu verlaufen.
Bevor du kaufst
- Kläre zuerst, ob du die Holzmaserung sichtbar behalten willst. Wenn ja, brauchst du eine Lasur, kein Lack.
- Wähle den Glanzgrad nach Beanspruchung, nicht nur nach Optik: stärker beanspruchte Bauteile vertragen mehr Glanz und lassen sich dadurch leichter reinigen.
- Prüfe, ob dein Untergrund zu den Materialien passt, auf denen der Lack laut Hersteller direkt haftet, sonst brauchst du zusätzlich eine passende Grundierung.
- Rechne die benötigte Menge anhand der Fläche und der geplanten Anzahl an Schichten, nicht nach Gefühl, ein zu knapp kalkuliertes Gebinde bedeutet eine Nachbestellung mitten im Projekt.
- Plane die Trocknungszeit zwischen den Anstrichen realistisch ein, besonders bei kühlerer Witterung im Außenbereich.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich vor dem Lackieren grundieren?
Bei den Untergründen, auf denen der Lack laut Hersteller direkt haftet, in der Regel nicht. Bei stark saugenden, porösen oder unbekannten Untergründen ist eine Grundierung trotzdem die sicherere Wahl.
Wie viele Schichten Lack brauche ich?
Meist zwei. Bei dunklen Altanstrichen oder stark saugenden Untergründen kann eine dritte Schicht für eine gleichmäßig deckende Fläche nötig sein.
Riecht ein wasserbasierter Lack weniger stark als ein lösemittelbasierter?
Ja, deutlich. Ein Großteil der Lösemittel ist durch Wasser ersetzt, wodurch der Geruch beim Streichen und in den ersten Tagen danach spürbar schwächer ausfällt.
Kann ich Holz und Metall am selben Bauteil mit einem Produkt lackieren?
Bei einem Allroundlack mit Direkthaftung auf mehreren Materialien ist das möglich, solange alle beteiligten Untergründe zu den vom Hersteller freigegebenen Materialien zählen.

