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Fassadenfarbe berechnen: Wie viel Farbe braucht dein Haus?

Fassadenfläche mit Giebeldreiecken und Öffnungen richtig ausrechnen, den realen Verbrauch pro Quadratmeter einschätzen und an einem kompletten Einfamilienhaus durchrechnen, wie viele Gebinde du wirklich brauchst.

Ein Online-Rechner für Fassadenfarbe fragt dich nach der Quadratmeterzahl deiner Fassade, als wäre die eine Zahl, die du einfach kennst. In Wirklichkeit setzt sich diese Fläche bei einem echten Haus aus mehreren Teilen zusammen: die glatten Wandflächen, zwei Giebeldreiecke mit einer Dachschräge, dazu ein Dutzend Fenster und Türen, die wieder abgezogen werden müssen. Wer hier grob schätzt, kauft entweder zu wenig und steht mit einem halb gestrichenen Giebel da, während der Rest der Fassade schon eine Woche alt ist, oder kauft zu viel und hat zwei angebrochene Eimer im Keller stehen.

Dieser Artikel zeigt dir den kompletten Rechenweg für ein Haus, nicht nur für eine einzelne Wand: von der Giebelfläche über den Verbrauch pro Anstrich bis zum durchgerechneten Beispiel für ein reales Einfamilienhaus, mit echten Verbrauchswerten aus unserem eigenen Sortiment statt mit vagen Prozentspannen.

Wie berechne ich die Fassadenfläche meines Hauses?

Die Fassadenfläche eines Hauses ergibt sich aus dem Umfang der Außenwände multipliziert mit der Wandhöhe bis zur Traufe, zuzüglich der Giebeldreiecke an den Dachseiten, abzüglich der Fläche aller Fenster und Türen. Bei einem Haus mit 10 mal 8 Metern Grundfläche und 6 Metern Traufhöhe beträgt allein der rechteckige Teil schon 216 m², bevor Giebel und Öffnungen überhaupt eingerechnet sind.

Miss zuerst alle Außenwandlängen mit einem Laser-Entfernungsmesser oder Zollstock und addiere sie zum Umfang. Bei unserem Beispielhaus sind das 2 mal (10 plus 8) Meter, also 36 Meter. Miss anschließend die Wandhöhe von der Geländeoberkante bis zur Dachtraufe, also bis zu dem Punkt, an dem die Dachschräge beginnt, nicht bis zur Dachspitze. Multiplizierst du 36 Meter Umfang mit 6 Metern Höhe, ergibt das 216 m² für die reinen, senkrechten Wandflächen.

Bei einem Haus mit mehreren Geschossen und unterschiedlichen Vorsprüngen, etwa einem Erker oder einem vorgezogenen Eingangsbereich, rechnest du jede zusätzliche Wandfläche separat dazu, statt sie über den Grundumfang zu schätzen. Ein Erker mit drei zusätzlichen Außenwänden bringt schnell 5 bis 10 m² extra, die bei einer reinen Umfangsrechnung sonst fehlen.

Grundriss mit Maßen skizzieren

Zeichne den Grundriss deines Hauses mit allen gemessenen Längen und der Wandhöhe auf, auch grob von Hand. So behältst du bei mehreren Vorsprüngen, Erkern oder unterschiedlichen Geschosshöhen den Überblick und übersiehst keine Teilfläche, die sich bei reiner Kopfrechnung leicht verliert.

Wie berechne ich die Fläche der Giebeldreiecke?

Die Fläche eines Giebeldreiecks berechnest du als Giebelbreite mal Giebelhöhe geteilt durch zwei, wobei die Giebelhöhe der Abstand von der Traufe bis zur Dachspitze ist. Bei einem symmetrischen Satteldach mit 8 Metern Giebelbreite und 2,5 Metern Höhe von der Traufe bis zum First ergibt das ein Dreieck von 10 m², bei zwei Giebeln also 20 m² zusätzliche Fläche.

Die Giebelhöhe hängt direkt von der Dachneigung ab und lässt sich nicht pauschal schätzen, weil ein steiles Dach einen deutlich höheren Giebel erzeugt als ein flach geneigtes. Miss die Höhe entweder direkt an der Fassade mit dem Laser-Entfernungsmesser oder rechne sie aus der halben Giebelbreite und dem Tangens des Dachneigungswinkels, falls dieser aus den Bauunterlagen bekannt ist. Bei einem asymmetrischen Dach, etwa einem Pultdach oder einem Walmdach mit abgeschrägten Giebelseiten, teilst du die Fläche in ein Dreieck und ein Trapez oder mehrere Teildreiecke auf, statt die volle Rechteckformel anzuwenden.

Ein Krüppelwalmdach oder Walmdach hat statt eines vollen Giebeldreiecks nur ein kleineres Trapez oder Dreieck an dieser Stelle, weil die Dachfläche selbst bis zur Traufe der Giebelseite herunterreicht. Miss in diesem Fall die tatsächlich verbleibende, senkrechte Restfläche direkt aus, statt die volle Giebeldreiecksformel eines Satteldachs zu übernehmen.

Wie viel Fläche ziehe ich für Fenster und Türen ab?

Von der Bruttofassadenfläche ziehst du die Fläche jedes Fensters und jeder Tür einzeln ab, wobei ein normales Fenster je nach Größe zwischen 1,2 und 2 m² hat, eine Haustür rund 2 bis 2,2 m² und eine große Terrassentür oder Fensterfront 4 bis 6 m² oder mehr. Bei zehn Fenstern, einer Haustür und einer Terrassentür kommen bei unserem Beispielhaus schnell über 20 m² Abzugsfläche zusammen, die bei einer reinen Wandflächenschätzung sonst als Farbverbrauch mitgerechnet würden.

Miss jedes Fenster und jede Tür einzeln inklusive Rahmen, nicht nur die sichtbare Glasfläche, weil du auch die Laibung und den Rahmenanschluss nicht streichst. Kleine Fenster unter etwa 0,5 m², etwa ein Kellerfenster oder ein schmales Badfenster, kannst du in der Flächenrechnung meist vernachlässigen. Der Grund dafür ist nicht Bequemlichkeit: Der Mehraufwand für Pinselarbeit an der schmalen Laibung gleicht den geringen Flächengewinn durch den Abzug in etwa aus, sodass eine genaue Einzelmessung hier kaum noch etwas an der Gesamtrechnung ändert.

Öffnungen in einer Liste statt im Kopf summieren

Trag jede Fenster- und Türgröße einzeln in eine kurze Liste ein, statt die Zahlen im Kopf zu addieren. Bei einem Haus mit 15 oder mehr Öffnungen unterschiedlicher Größe passiert beim Kopfrechnen am ehesten der Fehler, der später als fehlende Literzahl auffällt.

Wie viel Fassadenfarbe brauche ich pro Quadratmeter?

Fassadenfarbe braucht je nach Produkt und Bindemittel zwischen 150 und 200 ml pro Quadratmeter und Anstrich, der genaue Wert steht als Verbrauchsangabe im technischen Merkblatt. Quadra Extra Fassadenweiß liegt laut Datenblatt bei rund 160 ml/m², Quadra Fassadensilikon AF als Silikonharz-Reinacrylat bei rund 170 ml/m², jeweils auf glattem bis leicht saugendem Untergrund.

Diese Angabe gilt für einen einzelnen Anstrich auf einer Fassade ohne starke Strukturierung. Rauer Kratz- oder Rillenputz nimmt spürbar mehr Farbe auf als eine glatte Wand, weil die tatsächlich zu beschichtende Oberfläche größer ist als die reine Grundrissfläche. Einen verlässlichen Aufschlag für stark strukturierten Putz liefert nur ein kleiner Probeanstrich an einer wenig sichtbaren Stelle, eine pauschale Prozentzahl würde hier mehr vortäuschen, als sie tatsächlich zeigt.

KriteriumQuadra Extra FassadenweißQuadra Fassadensilikon AF
BindemittelbasisSiloxanverstärkte Acrylat-DispersionSilikonharz-Reinacrylat
Verbrauch je Anstrichca. 160 ml/m²ca. 170 ml/m²
Reichweite 12,5-l-Gebinde je Anstrichca. 78 m²ca. 73,5 m²
FürBeton, Porenbeton, FaserzementWDVS, tragfähige Altbeschichtungen
Preis 12,5-l-Gebinde139,90 €179,90 €
Werte laut technischem Merkblatt des jeweiligen Produkts, gerundet. Der Verbrauch gilt für glatten bis leicht saugenden Untergrund.

Siloxanverstärkte Acrylat-Dispersion, ca. 160 ml/m² Verbrauch je Anstrich. Wirtschaftlicher Standard für Beton, Porenbeton und Faserzement.

Quadra Extra Fassadenweiß 12,5l

QuadraFassadenfarben

Quadra Extra Fassadenweiß 12,5l

139,90 €inkl. MwSt.

Silikonharz-Reinacrylat, ca. 170 ml/m² Verbrauch je Anstrich. Für Wärmedämmverbundsysteme und tragfähige Altbeschichtungen.

Quadra Fassadensilikon AF weiß 12,5l

QuadraFassadenfarben

Quadra Fassadensilikon AF weiß 12,5l

179,90 €inkl. MwSt.

Brauchst du eine Grundierung, und wie viel?

Eine Grundierung brauchst du, wenn der Putz beim Wischtest kreidet oder sandet, wenn er frisch und unbehandelt ist, oder wenn ein vorhandener Anstrich stark unterschiedlich saugt. Ist die alte Beschichtung dagegen intakt und gleichmäßig saugfähig, kannst du meist direkt mit der Fassadenfarbe beginnen.

Der Verbrauch einer Grundierung schwankt deutlich stärker als der einer Fassadenfarbe. Quadra Tiefgrund Acryl-Hydrosol transparent braucht laut Datenblatt je nach Saugfähigkeit des Untergrunds zwischen 50 und 200 ml pro Quadratmeter, also bis zum Vierfachen zwischen einer dichten und einer stark saugenden Fläche. Der Hersteller empfiehlt deshalb ausdrücklich einen Probeauftrag an der eigenen Wand, bevor du die Menge fürs ganze Haus einkaufst. Wer hier den unteren Wert pauschal ansetzt, weil er niedriger und günstiger klingt, kauft bei einem saugfähigen Altputz schnell zu wenig nach.

Transparenter Tiefgrund für normal bis stark saugenden Putz. Verbrauch laut Datenblatt 50 bis 200 ml/m², abhängig von der Saugfähigkeit. Probeauftrag empfohlen.

Quadra Tiefgrund Acryl-Hydrosol transparent 10l

QuadraGrundierungen

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34,40 €inkl. MwSt.

Weil die Grundierung meist ein eigenes Gebinde und einen eigenen Posten auf der Einkaufsliste bedeutet, gerät sie in der Gesamtrechnung leicht in Vergessenheit. Rechne sie als separate Zeile mit, statt sie in die Literzahl der Fassadenfarbe einzumischen.

Muss ich ein- oder zweimal streichen?

Für dauerhaften Schutz vor Algen- und Pilzbefall empfiehlt der Hersteller bei Quadra Fassadensilikon AF zwei Anstriche mit jeweils rund 170 ml/m², nicht einen. Ein einzelner Anstrich deckt optisch oft ausreichend, bietet aber deutlich weniger Reserve gegen organischen Befall über die Jahre, gerade an schattigen Nord- und Ostseiten.

Für die Mengenrechnung heißt das konkret: Multipliziere die Nettofassadenfläche mit der Anzahl der Anstriche, nicht nur mit der Fläche allein. Bei 213 m² und zwei Anstrichen rechnest du mit Farbe für 426 m², nicht für 213 m². Ein einzelner Anstrich kann bei einem sehr ähnlichen Vorfarbton auf einer intakten, gleichmäßig saugenden Altbeschichtung ausreichen, das bleibt aber die Ausnahme, nicht die Regel. Wie du Voranstrich und Endanstrich danach Schritt für Schritt aufträgst, ohne dass am Übergang eine sichtbare Ansatzstelle bleibt, ist dann eine Frage der Technik, nicht mehr der Menge.

Sockelzone und Farbwechsel separat einplanen

Die Sockelzone bis etwa 30 Zentimeter über der Geländeoberkante ist Spritzwasser, Schnee und mechanischer Belastung stärker ausgesetzt als die übrige Fassade und wird deshalb meist mit einem eigenen, spritzwasserfesteren Produkt gestrichen statt mit der Fassadenfarbe der restlichen Wand. Rechne diese schmale Fläche getrennt: Hausumfang mal 0,3 Meter Sockelhöhe, bei unserem Beispielhaus also 36 Meter mal 0,3 Meter gleich rund 11 m², abzüglich der Öffnungen in diesem Bereich.

Auch wenn du zwei unterschiedliche Farbtöne an der Fassade planst, etwa einen Sockel in Anthrazit und die Fläche darüber in Weiß, oder eine Akzentwand in einer dritten Farbe, rechnest und kaufst du jede Fläche einzeln durch, statt eine Gesamtfläche mit einem gemittelten Verbrauchswert anzusetzen. Ein gemittelter Wert verschleiert, dass die kleinere Akzentfläche am Ende trotzdem ein volles Gebinde braucht, selbst wenn rechnerisch nur ein Bruchteil davon verbraucht wird.

Rechenbeispiel: Ein Einfamilienhaus komplett durchrechnen

Ein konkretes Beispiel zeigt den kompletten Rechenweg an einem realen Haus, von der Grundfläche bis zur fertigen Einkaufsliste.

  1. 1

    Grunddaten des Hauses

    Grundfläche 10 x 8 Meter, Traufhöhe 6 Meter, symmetrisches Satteldach mit 2,5 Meter Giebelhöhe über der Traufe. Zehn Fenster à 1,6 m², eine Haustür mit 2,2 m², eine Terrassentür mit 5 m².

  2. 2

    Wandfläche berechnen

    Umfang: 2 x (10 + 8) = 36 Meter. Mal 6 Meter Traufhöhe ergibt 216 m² rechteckige Wandfläche.

  3. 3

    Giebeldreiecke addieren

    Ein Giebeldreieck: 8 x 2,5 ÷ 2 = 10 m². Zwei Giebel: 20 m². Bruttofassadenfläche: 216 + 20 = 236 m².

  4. 4

    Öffnungen abziehen

    10 Fenster x 1,6 m² = 16 m², plus 2,2 m² Haustür, plus 5 m² Terrassentür = 23,2 m² Gesamtabzug. Nettofassadenfläche: 236 − 23,2 = 212,8 m², aufgerundet 213 m².

  5. 5

    Anstriche und Produkt festlegen

    Intakter, tragfähiger Altanstrich, keine Grundierung nötig. Zwei Anstriche mit Quadra Extra Fassadenweiß für dauerhaften Schutz. Fläche für die Berechnung: 213 x 2 = 426 m².

  6. 6

    Verbrauch berechnen

    Bei 160 ml/m² braucht ein Quadratmeter 0,16 Liter. 426 m² x 0,16 l/m² ergibt 68,16 Liter Farbe.

  7. 7

    Puffer einrechnen

    10 % Aufschlag für Verschnitt an Ecken und Kanten: 68,16 x 1,1 = rund 75 Liter.

  8. 8

    Gebinde bestimmen

    75 Liter entsprechen genau sechs Gebinden à 12,5 Liter, macht 839,40 € bei 139,90 € pro Gebinde. Das reicht rechnerisch exakt, ohne Rest für spätere Ausbesserungen. Ein siebtes Gebinde als Reserve für Nachbesserungen nach ein paar Jahren kostet 139,90 € zusätzlich.

Andere Farbe, andere Gebindezahl

Würdest du für dasselbe Haus stattdessen Quadra Fassadensilikon AF verwenden, läge der Verbrauch bei 170 statt 160 ml/m². Aus 426 m² werden dann 72,4 Liter, mit 10 % Puffer rund 79,7 Liter, also sieben Gebinde à 12,5 Liter für 1.259,30 €. Zwei Produkte mit ähnlichem Verbrauch können bei einer vollen Hausfassade trotzdem eine unterschiedliche Anzahl an Gebinden ergeben, weil die Literzahl selten exakt auf eine Gebindegröße passt.

Farbbedarf für dein Haus berechnen

Trag deine gemessene Fläche pro Wandabschnitt ein und lass dir direkt ausrechnen, wie viele Gebinde Quadra Extra Fassadenweiß du für dein Haus brauchst, inklusive der Anzahl Anstriche.

Bedarfsrechner

Farbbedarf berechnen

Für Quadra Extra Fassadenweiß 12,5l

m
m
Anstriche
2
Ergebnis

Gebinde

Fläche
Bei 2 Anstrichen
Ergiebigkeit
78 m² / Gebinde
Gesamt ca.

inkl. MwSt.

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Richtwert für die Planung. Der tatsächliche Bedarf hängt von Raumzuschnitt, Untergrund und Saugfähigkeit ab. Planen Sie im Zweifel ein Gebinde mehr ein.

Wie viel Puffer solltest du beim Kauf einplanen?

Ein Aufschlag von 10 % auf die errechnete Literzahl deckt Verschnitt an Ecken, Kanten und Fensterlaibungen ab, ohne dass am Ende ein ganzes zusätzliches Gebinde ungenutzt herumsteht. Bei einem einfachen, rechteckigen Haus ohne viele Vorsprünge reichen auch 5 %, bei einem verwinkelten Baukörper mit Erkern und Vordächern sind 10 % realistischer.

Brauchst du für eine Fläche mehr als ein Gebinde derselben Farbe, schütte die Eimer vor dem Streichen zusammen und misch sie durch. Dieses Ausliteren verhindert einen sichtbaren Farbtonsprung, falls zwei Gebinde aus unterschiedlichen Produktionschargen leicht voneinander abweichen, und lohnt sich bei einer ganzen Hausfassade noch mehr als in einem einzelnen Zimmer.

Kauf die errechnete Menge am besten komplett, bevor ein Zeitfenster mit passender Temperatur und Luftfeuchtigkeit beginnt, sonst stehst du mitten in den wenigen guten Streichtagen im Jahr ohne Nachschub da.

Häufige Fragen

Fragen zu diesem Thema

Bei einer Nettofassadenfläche von 150 m² und zwei Anstrichen mit Quadra Extra Fassadenweiß bei 160 ml/m² brauchst du rund 48 Liter Farbe, mit 10 % Puffer etwa 53 Liter. Das entspricht fünf Gebinden à 12,5 Liter, insgesamt 62,5 Liter, mit etwas Rest für spätere Ausbesserungen.

Ja, weil die Giebeldreiecke bei einem Satteldach eine eigene Fläche bilden, die eine reine Umfang-mal-Höhe-Rechnung nicht erfasst. Bei unserem Beispielhaus machen die beiden Giebel 20 m² aus, das sind gut 8 % der gesamten Bruttofläche und damit deutlich mehr, als eine grobe Schätzung vermuten lässt.

Ein einzelner Anstrich kann bei einer intakten, farblich ähnlichen Altbeschichtung ausreichen, bietet aber weniger Schutz vor Algen- und Pilzbefall über mehrere Jahre. Für dauerhaften Schutz empfiehlt der Hersteller bei Quadra Fassadensilikon AF ausdrücklich zwei Anstriche mit jeweils rund 170 ml/m².

Weil Farbe nur in festen Gebindegrößen verkauft wird und der errechnete Bedarf selten exakt auf ein Vielfaches von 12,5 Litern passt. Zwei Häuser mit ähnlicher Fassadenfläche können je nach Produkt und Verbrauchswert eine unterschiedliche Anzahl Gebinde brauchen, selbst wenn die Literzahl auf den ersten Blick vergleichbar wirkt.

Nein, die Sockelzone bis etwa 30 Zentimeter über dem Boden wird meist mit einem eigenen, spritzwasserfesteren Produkt gestrichen und deshalb auch als eigene, kleinere Fläche berechnet. Rechnest du sie in die Hauptfläche der Fassadenfarbe ein, fehlt am Ende Material für das separate Sockelprodukt.
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